Landschaftsplanung

Kompetenzen

Landschaftsplanung

Wir verstehen die Landschaftsplanung als zentralen Baustein für nachhaltige und ästhetisch ansprechende Umgebungen. Unser Team aus erfahrenen Planern bietet ein breites Spektrum an Kompetenzen, um Ihren individuellen Anforderungen gerecht zu werden.

Wir entwickeln umfassende Landschaftskonzepte, die sowohl ökologische Aspekte als auch die Bedürfnisse der Gemeinschaft berücksichtigen. Von der Konzeption bis zur Umsetzung legen wir großen Wert auf eine ganzheitliche Planung, die die natürlichen Gegebenheiten respektiert und zugleich innovative Lösungen bietet.

 

Unsere Leistungen umfassen unter anderem:

  • Analyse und Bewertung von Landschaftsräumen
  • Entwicklung von Landschafts- und Grünordnungsplänen
  • Gestaltung von Freiräumen und Grünanlagen
  • Beratung zu Naturschutz- und Artenschutzmaßnahmen
  • Integration von Nachhaltigkeitskonzepten in die Planung
  • Begleitung und Koordination während der Umsetzungsphase

Durch unsere fundierten Fachkenntnis und unser Engagement für Qualität und Kreativität sind wir ihr zuverlässiger Partner für alle Belange der Landschaftsplanung.

Referenzprojekt

A 24, Tank- und Rastanlage "Linumer Bruch"

Bauherr
Bundesrepublik Deutschland

Zeitraum
2015-2019

Leistungen
Landschaftspflegerischer Begleitplan, UVP-Bericht, Artenschutzfachbeitrag, FFH-Verträglichkeitsprüfung

Mit dem Vorhaben wird eine vorhandene Tank- und Rastanlage ausgebaut. Diese ist nach allen Seiten vom SPA-Gebiet „Rhin-Havelluch“ umgeben. Das SPA-Gebiet umfasst ausgedehnte Niedermoore mit Grünland und Ackernutzung. Das Gebiet hat eine herausragende Bedeutung als binnenländischer Kranichsammel- und -rastplatz. In jedem Jahr rasten hier viele zigtausend Kraniche. Eine ähnliche Einschätzung gilt für nordische Gänse.

Wir haben für das Gebiet eine FFH-Verträglichkeitsprüfung bearbeitet. Diese hatte zum Ergebnis, dass nicht mit einer Beeinträchtigung der Erhaltungsziele des Gebietes zu rechnen ist. Gesonderte Maßnahmen wie z.B. Schadensbegrenzungsmaßnahmen waren nicht erforderlich. Allerdings wurden Maßnahmen im Ergebnis anderer Rechtsinstrumente festgelegt zum Beispiel im Landschaftspflegerischen Begleitplan und im Artenschutzrechtlichen Fachbeitrag.

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Referenzprojekt

Ausbaustrecke Wilhelmshaven - Oldenburg

Bauherr
DB InfraGO AG

Zeitraum
2011-2024

Größe
ca. 65 km

Leistung
Landschaftspflegerischer Begleitplan, UVP-Bericht, Artenschutzfachbeitrag

Die Bahnstrecke zwischen Wilhelmshaven und Oldenburg diente bisher dem Personenverkehr. Es wird erwartet, dass die Strecke im Ergebnis des neu gebauten Jade-Weser-Ports auch zunehmend von Güterverkehr frequentiert wird.

Um diese Anforderung zu erfüllen wurde die Strecke elektrifziert und durchgehend zweigleisig ausgebaut. Bauwerke wie zum Beispiel Eisenbahnüberführungen wurden erneuert.

Der Ausbau der Bahnstrecke wurde in 6 verschiedenen Planfeststellungsabschnitten geplant. Wir haben für jeden dieser Abschnitte den Landschaftspflegerischen Begleitplan erarbeitet. Besonderheiten waren das großflächige Vorkommen von Moorböden und das oberflächennah vorkommende Grundwasser. Die ökologische Bedeutung der Region wird auch durch verschiedene Schutzgebiete deutlich, so zum Beispiel das FFH-Gebiet „Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer“.

Die Kompensation erfolgte in erster Linie über regionale Flächenpools sowie über private Flächeneigentümer. Entsprechend dem Charakter des Naturraums wurde eine Kompensation vorwiegend über die Aufwertung von Grünlandbiotopen erreicht. Gehölzpflanzungen spielten eine nur geringe Rolle.

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Referenzprojekt

Ausbau Prignitz-Express, Taktverdichtung zwischen Hennigsdorf und Velten

Bauherr
DB Netz AG, DB Station & Service AG

Größe, Länge
Acht Planrechtsabschnitte mit einer Gesamtlänge von 19 km

Leistungen
UVP-Bericht Abschnitt Wustrau-Radensleben

Die DB Netz AG und die DB Station & Service AG planen im Land Brandenburg die Änderung der Eisenbahnstrecke zwischen Velten und Neuruppin-West. Als Leistungen sind insbes. der Neubau des Begegnungsabschnittes bis Beetz-Sommerfeld, der Neubau des Kreuzungsbahnhofs Wustrau-Radenslebens und des Bahnhofs Kremmen sowie die Erweiterung bzw. der Umbau von neun Verkehrsstationen vorgesehen. Der genannte Abschnitt besteht aus acht Planrechtsabschnitten, für die wir für den Abschnitt Wustrau-Radensleben den UVP-Bericht erarbeitet haben.

Es wurde der Ist-Zustand der Schutzgüter gem. UVPG beschrieben und ihre Funktion festgestellt. Darauf aufbauend wurden die die bau-, anlage- und betriebsbedingten Auswirkungen des Vorhabens auf die Schutzgüter gem. UVPG ermittelt und hinsichtlich ihrer Erheblichkeit bewertet. Das Verfahren zur Ermittlung der erheblichen Umweltauswirkungen lehnt sich am methodischen Ansatz der Bundeskompensationsverordnung (BKompV) an. Es erfolgte eine systematische Verknüpfung der Grundlagendaten und der Bedeutung einzelner Schutzgüter mit den vorhabenbezogenen Wirkfaktoren. Als Ergebnis des o. g. Vorgehens wurden mögliche Vermeidungs- und Minderungsmaßnahmen sowie Kompensationsmaßnahmen entwickelt, die im Rahmen des entsprechenden landschaftspflegerischen Begleitplans weiter präzisiert und überarbeitet wurden.

Die Anforderungen an die Koordinierung und Abstimmung zwischen allen Beteiligten waren aufgrund der Komplexität des Vorhabens und der zeitlichen Rahmenbedingungen außerordentlich hoch.

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Referenzprojekt

S 21 Nordringanbindung - Potsdamer Platz, 2. Bauabschnitt, Hauptbahnhof (a) – Potsdamer Platz (a)

Bauherr
DB Netz AG

Größe, Länge
Geplanter Tunnelbau des 2. Bauschnittes der S 21 auf einer Länge von ca. 1,4 km im Zentrum Berlins

Leistungen
UVP-Bericht Gesamtvorhaben

Die DB Netz AG plant im Zentrum des Landes Berlin auf einer Länge von ca. 1,4 km den Bau eines S-Bahntunnels. Mit der S 21, 2. Bauabschnitt soll eine zweite Nord-Süd-Strecke der Berliner S-Bahn im inneren Stadtgebiet realisiert werden. Diese dient unter anderem zur besseren Anbindung des Berliner Hauptbahnhofs. Die Strecke schafft eine S-Bahn-Verbindung vom Nordring und den nördlichen Vorortstrecken über Hauptbahnhof, Potsdamer Platz, Gleisdreieck zum Südring und den südlichen Vorortstrecken. Für den o. g. Abschnitt wurde im Rahmen der Vorplanung ein Bericht zur Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP-Bericht) mit einer allgemein verständlichen Zusammenfassung (AVZ) erarbeitet.

Für den 2. BA der S 21 wurden im Rahmen der Vorplanung acht verschiedene Tunnelvarianten für alle Schutzgüter gem. UVPG untersucht, welche sich in Linienführung und Bauweisen unterscheiden. Es wurde der Ist-Zustand der Schutzgüter gem. UVPG beschrieben und ihre Funktion festgestellt. Darauf aufbauend wurden die die bau-, anlage- und betriebsbedingten Auswirkungen des Vorhabens auf die Schutzgüter gem. UVPG ermittelt und hinsichtlich ihrer Erheblichkeit bewertet. Das Verfahren zur Ermittlung der erheblichen Umweltauswirkungen lehnt sich am methodischen Ansatz der Bundeskompensationsverordnung (BKompV) an. Es erfolgte eine systematische Verknüpfung der Grundlagendaten und der Bedeutung einzelner Schutzgüter mit den vorhabenbezogenen Wirkfaktoren. Als Ergebnis des o. g. Vorgehens wurden mögliche Vermeidungs- und Minderungsmaßnahmen sowie Kompensationsmaßnahmen entwickelt, die im Rahmen des entsprechenden landschaftspflegerischen Begleitplans weiter präzisiert und überarbeitet wurden.

Die Anforderungen an die Koordinierung und Abstimmung zwischen allen Beteiligten waren aufgrund der Komplexität des Vorhabens, der Zeitdauer des Vorhabens und der fachlichen und rechtlichen Rahmenbedingungen extrem hoch.

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Referenzprojekt

Elektrifizierung und bedarfsgerechter Streckenausbau der Strecken Dresden – Görlitz/polnische. Grenze und Arnsdorf – Kamenz

Bauherr
DB Netz AG

Größe, Länge
Elektrifizierung und bedarfsgerechter Trassenausbau der Bahnstrecke Grenze Deutschland/Polen - Görlitz – Dresden auf einer Strecke von 105 km

Leistungen
UVS: Erläuterungsbericht zur Vorplanung

Die DB Netz AG plant im Freistaat Sachsen die Elektrifizierung und den bedarfsgerechten Trassenausbau der Bahnstrecke Grenze Deutschland/Polen – Görlitz – Dresden auf einer Strecke von 105 km. Für die zweigleisige Hauptbahn sind alle Streckengleise zu elektrifizieren und in den Bahnhöfen Görlitz, Reichenbach (Oberl.), Löbau (Sachs), Bautzen, Bischofswerda, Arnsdorf, Radeberg und Dresden-Klotzsche einzelne Gleise zu elektrifizieren. Durch einen punktuellen Streckenausbau ist eine streckenweise Geschwindigkeitserhöhung bis zu 160 km/h vorgesehen. Für den o. g. Abschnitt haben wir im Rahmen der Vorplanung die Umweltverträglichkeitsstudie erarbeitet.

Es wurde der Ist-Zustand der Schutzgüter gem. UVPG beschrieben und ihre Funktion festgestellt. Darauf aufbauend wurden die die bau-, anlage- und betriebsbedingten Auswirkungen des Vorhabens auf die Schutzgüter gem. UVPG ermittelt und hinsichtlich ihrer Erheblichkeit im Rahmen einer Auswirkungsprognose bewertet. Es erfolgte eine systematische Verknüpfung der Grundlagendaten und der Bedeutung einzelner Schutzgüter mit den vorhabenbezogenen Wirkfaktoren, aus denen der Auswirkungen nach Art, Umfang, Ort und zeitlichem Ablauf in Text- und Kartenform dargestellt wurden.

 

Die Anforderungen an die Koordinierung und Abstimmung zwischen allen Beteiligten waren aufgrund der Größe, Komplexität des Vorhabens und der zeitlichen Rahmenbedingungen außerordentlich hoch.

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Kompetenzen

Landschaftsplanung

Landschaftsplanung ist ein interdisziplinärer Planungsprozess‚ welcher darauf abzielt, die Entwicklung, Nutzung und Gestaltung von Landschaften in Einklang mit ökologischen. sozialen, kulturellen und wirtschaftlichen Anforderungen zu bringen. Sie befasst sich mit der Analyse, Bewertung und Planung von natürlichen und menschlichen Einflüssen auf Landschaften sowie mit der Entwicklung von Konzepten und Maßnahmen zur nachhaltigen Entwicklung und Erhaltung von Landschaften. Dabei werden Aspekte wie Naturschutz, Landschaftsästhetik, Landwirtschaft, Siedlungsentwicklung, Tourismus und Erholung berücksichtigt. um eine ausgewogene und lebenswerte Umgebung für Menschen und Ökosysteme zu schaffen.